Pressemitteilung

Was wir tun können! – Lehren aus der Frühjahrskonferenz der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Seit einigen Monaten wird Europa von einer der größten Fluchtlingswellen heimgesucht. Für Länder und Bevölkerung eine riesige Herausforderung. Menschen aus fremden Kulturen mit fremden Sprachen suchen bei uns Zuflucht vor Krieg und Verfolgung.

Auch die Kirche befaßte sich bei der diesjähringen Frühjahrsgeneralskonfernz mit diesem Thema.

Dazu aus einer Ansprache von Elder Patrick Kearon, der Präsident des Gebiets Europa, der klare Worte zu diesem Thema an die Glaubensgemeinschaft gerichtet hat:


Elder Patrick Kearon spricht bei der Versammlung am Sonntagnachmittag bei der Frühjahrs-Generalkonferenz der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage am 3. April. © 2016 Intellectual Reserve, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Der Erlöser kennt das Problem Flüchtling zu sein, denn er war selbst einer. Mußte er doch mit seinen Elter vor Herodes fliehen. 16. Millionen Menschen sind auf der Flucht. Davon sind die Hälfte Kinder. Sie haben fast alles verloren. Viele haben eine gute Billdung und suchen hier eine bessere Zukunft. 
Die erste Präsindentschaft arbeitet mit 75 Hilfsorganisationen zusammen. Mitglieder in aller Welt spenden. Wir dürfen über die Meldungen von Not und Elend nicht abstumpfen.

Die wichtigste Frage jedoch: Was können wir tun? Jeder von uns ist Eingeladen nach seinen Möglichkeiten und Mitteln zu helfen. 

Wie kann diese Hilfe aussehen? Niemand von uns ist verpflichtet seine eigenen Bedürfnisse oder die seiner Familie zurückzustellen. Jeder kann und soll das tun was ihm ganz persönlich möglich ist. Wenn Ihnen die Arbeit mit Kindern freude macht, dann nehmen sie sich Zeit mit Kindern zu spielen. Sind Ihnen die Bedürfnisse von Frauen ein besonderes Anliegen, dann lernen sie diese Frauen kenne und helfen sie Ihnen auch unsere Kultur kennen zu lernen. Wenn sie gerne unterrichten, lehren sie diesen Menschen unsere Sprache. Es gibt Mitglieder, die Platz genug hatten und diesen Menschen in ihrem Heim Unterkunft gegeben haben. Sie fühlen sich dadurch in Ihrer Familie bereichert. Wer Zeit hat kann auch immer noch bei den diveresen Organisationen mithelfen. Es gibt viel Arbeit damit alle die bereits hier sind mit dem nötigsten versorgt werden. Wer kann und es möchte - auch Geldspenden sind noch immer nötig. Egal ob sie ein Helfer sind, der darüber in den diversen sozialen Netzwerken berichtet damit andere davon lernen, oder ob sie lieber im Stillen wirken, wichtig ist zu TUN! 

Wir sind ALLE Kinder Gottes. Mögen wir nie vergessen: Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan, das habt ihr MIR getan. 


Hintere Reihe von links nach rechts: Elder Patrick Kearon, Präsident des Gebiets Europa, seine Frau Jennifer Kearon und Elder M. Russell Ballard vom Kollegium der Zwölf Apostel mit Flüchtlingskindern in Griechenland. © 2016 Intellectual Reserve, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.