Pressemitteilung

Mit virtuellen Rundgängen historische Stätten der Kirche hautnah erleben

 

Unser ältestes, noch erhaltenes Kirchengebäude. Die Ortschaft, in der die erste nicht englischsprachige Ausgabe des Buches Mormon veröffentlicht wurde. Die Heimat des geistigen Gründers der Brigham Young University. Etliche historische Stätten der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage befinden sich in Europa. Die Stätten jenseits des Atlantiks sind hingegen für viele Gläubige aus Europa zu weit weg für einen persönlichen Besuch. Zumindest bisher.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die historischen Stätten der Kirche bis auf Weiteres für Besucher geschlossen. Einige bieten jedoch kostenlos virtuelle Rundgänge an.

In den letzten Monaten hat sich die Hanauer Frauengruppe der Kirche für gleich drei solcher Rundgänge angemeldet. Zuletzt besuchten Mitglieder der Gemeinde mit ihren Freunden virtuell das Haus von Sarah und Hiram Kimball im historischen Nauvooin Illinois sowie das Besucherzentrum des Laie-Hawaii-Tempels.

„Ich war überrascht“, gestand Katrin Zarse nach dem ersten virtuellen Rundgang, bei dem die Gruppe den Tempelplatz in Salt Lake City besichtigte. „Ich hatte einen Rundgang um den Tempelplatz mit ein paar geschichtlichen Hintergrundinformationen erwartet. Stattdessen hatten wir einen wechselseitigen Austausch mit aufbauenden, geistigen Erlebnissen. Die Führung hat mich berührt und angeregt, anstatt nur Informationen und visuelle Eindrücke zu vermitteln.“

„Es war sehr schön, wie wir – trotz der Entfernung und obwohl wir die Missionare nicht kannten – von ihnen lernen konnten“, so Zarse weiter. Anfragen für virtuelle Rundgänge über den Tempelplatz mit Missionaren können per E-Mail eingereicht werden, und zwar an tsguestservices@gmail.com.

„Diese Stätten können uns die Augen dafür öffnen, wie schön die Grundsätze der Errettung sind, und sie können uns dazu bewegen, diese von ganzem Herzen anzunehmen“, schreibt Jenny Lund, Leiterin des Bereichs historische Stätten in der Geschichtsabteilung der Kirche.

„Wer sich mit neuzeitlicher Offenbarung befasst, stellt oftmals fest, dass einem Ereignisse in der Geschichte der Kirche viel plausibler erscheinen, wenn man sie mit den Orten und Räumlichkeiten in Verbindung bringen kann, wo sie stattgefunden haben“, erklärt sie. „Ein ominöser Hinweis auf das Büro Joseph Smiths auf dem Dachboden des Kirtland-Tempels wird auf einmal verständlich, wenn man den Ort sieht. Man kann sich dann gut vorstellen, wie Joseph und seine Schreiber dort gearbeitet haben.“

Um an virtuellen Rundgängen teilzunehmen, braucht man lediglich ein Smartphone oder einen Computer und eine stabile Internetverbindung. Die meisten Rundgänge finden nur auf Englisch statt, einige aber auch auf Spanisch, Portugiesisch oder Mandarin.

Neben den bereits erwähnten historischen Stätten werden unter anderem für folgende Orte virtuelle Rundgänge angeboten: den Geburtsort von Joseph Smith, den heiligen Hain, wo Joseph Smith 1820 die erste Vision hatte, den Ort der Veröffentlichung des Buches Mormon, die Gedenkstätte für die Wiederherstellung des Priestertums, das Besucherzentrum im historischen Kirtland, das Besucherzentrum in Independence, das Gefängnis zu Liberty, das Tabernakel in St. George, das Mormon Battalion Center in San Diego und das Mormon Trail Center in Winter Quarters.

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.