Pressemitteilung

Persönliches Dankeschön für Millionendollarspende

Leiter der Welthungerhilfe würdigt Beitrag der Kirche
Nach einem Besuch des Humanitären Zentrums der Kirche und des Welfare Square am 16. Juli lobte der Leiter der weltgrößten Hungerhilfsorganisation die humanitären Bemühungen der Kirche.
James Morris, Direktor der Welthungerhilfe der Vereinten Nationen, fand es bemerkenswert, wie sehr sich die Kirche sowohl ihren Mitgliedern als auch der Weltgemeinschaft verbunden fühle, "Menschen, die arm, hungrig, gefährdet, verletzlich sind -- und das ungeachtet ihres Glaubens".
Die Welt sei durchaus in der Lage, das Hungerproblem zu lindern, sagte er. "Wenn jeder so viel unternähme wie die Mormonenkirche, wäre das Problem bald behoben."
Zum Abschluss einer Stippvisite in Salt Lake City sagte Direktor Morris, er sei gekommen, um der Führung der Kirche für eine Spende in Höhe von einer Million Dollar zu danken, die der Welthungerhilfe vor zwei Jahren für die Hungerbekämpfung in Afrika überreicht wurde.
"Ich hatte mich noch nicht persönlich bedankt", erklärte er. "Wir erhielten diese bedeutende Gabe zu einer Zeit, als wir sie dringend brauchten."
Außerdem, so fügte er hinzu, sei er sich des großen humanitären Beitrags der Kirche weltweit durchaus bewusst. "Ich wollte dieses Unternehmen einmal kennen lernen und Näheres erfahren", sagte er.
In Begleitung von Harold C. Brown, einem Gebietsautorität-Siebziger, der Leiter des Wohlfahrtsdienstes ist, und Garry Flake, dem Leiter der Katastrophenhilfe der Kirche, besichtigte Direktor Morris den Welfare Square, das Humanitäre Zentrum der Kirche und den Tempelplatz im Rahmen eines fünfstündigen Aufenthalts. Am Welfare Square gibt es einen etwa 55 Meter hohen Getreidespeicher, ein Lagerhaus, eine Bäckerei, eine Konservenfabrik, einen Milchverarbeitungsbetrieb, einen Supermarkt für sozial Schwache und eine Arbeitsvermittlungsstelle; im Humanitären Zentrum werden Kleidung, Decken, medizinischer Bedarf und Schulbedarf zusammengestellt und an Bedürftige in aller Welt versandt.
"Die Kirche fühlt sich, genau wie wir, allen Menschen sehr verpflichtet, die irgendwo zu kämpfen haben", sagte Direktor Morris.
Die Welthungerhilfe wurde, als größte Einrichtung der Vereinten Nationen, 1963 gegründet. Im vergangenen Jahr versorgte sie 104 Millionen Hungernde in 81 Staaten. "Unser Ziel ist, die Schwächsten, Hungrigsten und Ärmsten mit Nahrung zu versorgen", sagte Jordan Dey, Sprecher der Welthungerhilfe, der Direktor Morris nach Salt Lake City begleitete.
Die hauptsächlich aus staatlichen Zuwendungen finanzierte Welthungerhilfe war in jüngster Zeit auch bei Einsätzen im Irak, in Afghanistan und in Afrika massiv engagiert.
Direktor Morris zufolge gibt es einige Möglichkeiten, wie die Kirche und die Welthungerhilfe ihre Zusammenarbeit vertiefen könnten; neben der Millionendollarspende von der Kirche vor zwei Jahren hätten beide Gruppierungen schon seit Jahren nebeneinander gewirkt und vielen Gebieten Hilfsleistungen zukommen lassen.
"Die Kirche schickt Unmengen Lebensmittel, medizinischen Bedarf, Bücher und Kleidung an Orte, wo auch wir im Einsatz sind, und wir versenden Lebensmittel dorthin, wo die Kirche Lagerhäuser unterhält", sagte er.
Bruder Flake sagte, die Kirche schätze die Welthungerhilfe und das, was sie in aller Welt leiste, sehr. "Dass sie die Kirche als Mitstreiter in ihren Bemühungen akzeptiert, empfinden wir als großes Lob."
Direktor Morris würdigte auch das Fastopfer-Programm der Kirche als "außergewöhnliche, großzügige Methode, den allgegenwärtigen Hunger Monat für Monat zu bekämpfen".
"Von dieser Einstellung könnte die Welt viel lernen", sagte er. "Ich weiß nicht, was man so für zwei Mahlzeiten ausgibt, aber wir können ein Schulkind für 35 Dollar ein ganzes Jahr lang ernähren."
Was Direktor Morris von seinem Besuch bei den Einrichtungen der Kirche wohl vor allem in Erinnerung bleiben wird, sind, wie er sagte, die vielen Menschen, "die Tag für Tag nach dem leben, woran sie glauben und wozu sie sich verpflichtet haben.
Es ist eine Sache, über Glaubensansichten und Glaubenspflichten nur zu reden. ... Hier werden sie wahrgenommen, in die Tat umgesetzt und Tag für Tag praktiziert. Angehörige aller Altersgruppen tun hier freiwillig Gutes, um den Menschen in aller Welt zu helfen, die Hilfe dringend brauchen."

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.