Presseaussendung

Historischer Wechsel: Signe Lassl ist erste Frau im Österreichischen Kirchenvorstand

Max Nemec nach 15 Jahren mit großem Dank und Anerkennung als Vizepräsident entlassen

„Ich entscheide mich, glücklich zu sein - jeden Tag aufs Neue“.

Mit diesem Lebensmotto übernimmt mit Signe Lassl (https://religion.orf.at/tv/stories/3227919/) erstmals eine Frau das Vizepräsidentenamt im Österreichischen Kirchenvorstand der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.
Hinter diesem Motto steht für sie eine klare Überzeugung: „Jesus Christus ist das Zentrum“ – der Kirche und ihres eigenen Lebens, und das seit vielen Jahren konsequent.

Signe Lassl, Michael Ludwig (links) und Jared Jankowsky
Signe Lassl, Michael Ludwig (links) und Jared Jankowsky
Signe Lassl mit dem Bürgermeister von Wien, Michael Ludwig (links) und Jared Jankowsky dem Direktor für Kommunikation in Österreich (rechts)© 2026 by Intellectual Reserve, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
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Nach der Ausbildung entschied sie sich, eine achtzehnmonatige Mission für die Kirche zu erfüllen. Diese Mission finanzierte sie selbst – wie in der Kirche üblich. Sie wurde im Besucherzentrum des Tempels der Kirche in Salt Lake City (https://www.churchofjesuschrist.org/feature/templesquare/temple-square-construction-updates?lang=eng) in Utah (USA) eingesetzt, wo sie sechs Tage in der Woche Besucher aus aller Welt an ihrer Begeisterung für Christus und Sein Evangelium teilhaben ließ.
Später engagierte sie sich elf Jahre in der Präsidentschaft der Frauenorganisation der Kirche in Ostösterreich: Neun Jahre als Ratgeberin (Vizepräsidentin), zwei als Präsidentin. Den Mitgliedern ist sie besonders durch ihr offenes Wesen und ihre Energie in Erinnerung.
Von 2015 bis April 2026 war sie National Director of Communication für ganz Österreich. Sie leitete ein 17 köpfiges Team, plante und organisierte Projekte, und war im Austausch mit Journalisten und Vertretern anderer Kirchen und Religionsgemeinschaften. Ihr Anliegen dabei: „die Kirche „aus dem Dunkel (des Unbekannten) hervorzubringen“.


Ihr großes Anliegen sind die Menschen. In ihrem Dienst im Kirchenvorstand möchte sie Hoffnung und Frieden sichtbar machen, indem sie Beziehungen aufbaut, erneuert und vertieft – zwischen Einzelnen wie auch zwischen Kirchen und Religionsgemeinschaften. Ihr Handeln gründet in Jesus Christus, der die Quelle aller Versöhnung ist und Menschen in eine neue Gemeinschaft führt.
Für Signe Lassl ist die Mitarbeit im Kirchenvorstand kein Beruf, sondern Berufung – und wie alle Leitungs- und Lehrämter in der Kirche in Österreich ehrenamtlich.
Ihr Brot verdient sie im Dienst am Einzelnen: Sie organisiert Alltagsbegleitung für Ältere und ist selbst aktiv im Einsatz. Nach 30 Jahren im Sales-Bereich eines Konsumgüterkonzerns ist diese Arbeit für sie eine Quelle der Zufriedenheit.